UMSETZEN DER ZUKUNFTSKONFERENZ

Das Wachstumsziel des Gemeinderates und die geplanten Einzonungen widersprechen den Resultaten der Zukunftskonferenz

 

An der Zukunftskonferenz von Magden haben 180 Einwohner Magdens teilgenommen. Ziel war es, herauszufinden, wie sich unsere Bevölkerung die Dorfentwicklung in Zukunft vorstellt.

Es wurden die Stärken und Schwächen des Dorfes zusammengetragen sowie die Hoffnungen für die Zukunft. Jeder Teilnehmer konnte dann mit Punkten die für ihn wichtigsten Stärken, Schwächen & Hoffnungen markieren. Gemäss der anschliessenden Auswertung hat dies folgendes ergeben:

Am höchsten bewertet wurden die folgenden Werte: 

-     Landschaft und Natur («Stärken»)

-     Extremer Bauboom, zu schnelles Wachstum, Landverschleiss («Schwächen»)

-     Moderates, überlegtes, qualifiziertes, gebremstes Wachstum («Hoffnung / Erwartung»)

 

Die Arbeitsgruppe “Entwicklung“ von der Zukunftskonferenz erachtete ein längerfristiges Bevölkerungswachstum von durchschnittlich 30 Personen pro Jahr als moderat und vertretbar. 

Die Einwohnerzahl von Magden betrug zur Zeit der Konferenz, also Ende 2007, rund 3´450 Einwohner. Ende 2015 wohnten bereits 3´958 Leute in Magden, was einer totalen Zunahme von 508 Personen oder

63 Personen pro Jahr entspricht.

 

Die neue Zonenplanung sieht grosse Einzonungen und Umzonungen vor, welche zusätzlich weit über

300 Personen anlocken soll.

 

Folge:

-     übermässgies Wachstum 

-     Verschleiss von wertvollem Kulturland

-     Zerstörung des Dorfcharakters durch Arealüberbauung im Bünn

-     Grossbaustellen über mehrere Jahre

-     Jahrelanger Baulärm, Baustellenverkehr, später grosser Mehrverkehr auch in den Wohnquartieren

-     noch weniger Verkehrssicherheit in den Quartieren

-     noch vollere Postautos in den Stosszeiten

-     Überbeanspruchung der Infrastruktur (zB. Wassermangel im Sommer)

 

Stellen Sie sich die Umsetzung der ausgearbeiteten Ziele an der Zukunftskonferenz

auch anders vor?