DER KANTONALE RICHTPLAN

 

Der kantonale Richtplan ist ein Instrument zur Steuerung der nachhaltigen räumlichen Entwicklung und setzt die Leitplanken für die räumliche Entwicklung des Lebensraums Aargau fest.

 

  • ist das zentrale Planungsinstrument des Kantons

  • zeigt, wie die Tätigkeiten des Bundes, des Kantons und der Gemeinden aufeinander abgestimmt werden

  • zeigt, zu welchem Zeitpunkt und mit welchen Mitteln die raumwirksam öffentlichen Aufgaben erfüllt werden

  • wird laufend den Entwicklungen angepasst.

  • Der Richtplan hat eine Leitfunktion als Koordinations- und Führungsinstrument für die räumliche Entwicklung. Er zeichnet den Rahmen für verschiedene weitere Instrumente der Raumplanung wie zum Beispiel die Zonenplanung.

  • Anpassungen des Richtplans erfolgen, wenn sich die Verhältnisse wesentlich geändert haben, sich bedeutende neue Aufgaben stellen oder eine gesamthaft bessere Lösung möglich ist.

 

Die gesamte Wachstumsprognose des Gemeindeberichtes beruht auf der „Bevölkerungsprognose 2009“ des Kanton Aargaus für die Jahre 2010-2038. Diese Prognose macht jedoch keine Angaben zur Gemeinde Magden.

Der kantonale Richtplan 2014 unterscheidet nach Entwicklungsräumen. So unterscheidet sich die prozentuale Bevölkerungszunahme zwischen 2012 und 2040 je nach Gemeindetyp wesentlich. Für Rheinfelden als Zentrum wird 34% erwartet, für Möhlin als Gemeinde in einer ländlichen Entwicklungsachsen 24%, für Kaiseraugst als Gemeinde im urbanen Entwicklungsraum 44% und für Magden als ländliche Gemeinde 14%.

Somit eignet sich die „Bevölkerungsprognose 2009“ in keiner Weise für eine Prognose des Wachstums von Magden!

 

Fazit

Der kantonale Richtplan legt für die Gemeinde Magden ein viel kleineres Wachstum fest als der Gemeinderat mit seiner Einzonungspolitik jetzt bezweckt.