AKTUELLER STAND

Abstimmung an der Gemeindeversammlung

Was bisher geschah

 

Nach der Abstimmung 2016 über die Gesamtrevision der Nutzungsplanung hat eine Mehrheit der Bevölkerung für den Verzicht auf eine Einzonung des Gebietes Bünn gestimmt. Das Bünn soll zugunsten der nächsten Generation freigehalten werden.  Der Antrag musste in Form einer «Rückweisung zur Überarbeitung» an den Gemeinderat gemacht werden.

 

Was hat der Kanton damit zu tun?

Der Kanton verlangt, bei einer Revision der Nutzungsplanung , dass alle Übergangszonen einer heute gültigen Zone zugewiesen werden.

Es ist nicht die Rede davon, dass der Kanton eine Einzonung fordert, im Gegenteil:

Mit dem Richtplan will der Kanton gegen die Zersiedelung des Aargaus angehen. Ziel ist die haushälterische Nutzung des Bodens.  Es sollen nur noch Gebiete eingezont werden, welche bereits öffentlich gut erschlossen sind (Güteklasse C). Dazu zählt Magden zum jetzigen Zeitpunkt nicht.

 

Nach der Rückweisung der Einzonung im Juni 2016, haben wir erwartet, dass nach der Überprüfung des Rückweisungsantrags das Areal Bünn wieder der ursprünglichen Landwirtschafts- und Grünzone zugewiesen wird und der Antrag zur Nichteinzonung der Gemeindeversammlung zum definitiven Entscheid vorgelegt wird.

 

Stattdessen wurde für viel Geld viel geplant.

Es wurde zwar mit Interessengruppen geredet – so auch mit uns, aber wenn man sieht, was dann in die Planung mit eingeflossen ist, war dies wohl eher pro Forma.

 

Das Resultat der überarbeiteten Rückweisung

An der Gemeindeversammlung vom 3. Dezember 2021 kommt ein Vorschlag auf den Tisch, der genau gleich ist wie vor 5 Jahren, Wohnraum für mehr als 400 Personen bringen soll und entsprechend einen grossen Mehrverkehr verursachen wird.

 

Die Mitwirkung

Das Resultat des Mitwirkungsverfahrens ist als Broschüre an alle Magdener Haushalte verteilt worden. Es haben sich sage und schreibe ¾ der Mitwirkenden nochmals für eine Zuweisung des Bünn in eine Landwirtschafts- und Grünzone ausgesprochen, doch diese Tatsache liest man nicht aus den Broschüren-Zeilen heraus. 

 

Dafür wird aufgrund Antrag 62 der Mitwirkung für baufreudige Landbesitzer die Bauzone nach Osten verschoben. Mehr zum Antrag 62 finden Sie hier:  

Unsere Erkenntnis

Was die Mehrheit der Bevölkerung will und an der damaligen Zukunftskonferenz sowie an der Gemeindeversammlung 2016 zum Ausdruck gebracht wurde, spielt keine Rolle.

In der Broschüre und vom Gemeinderat wird viel versprochen (billiger Wohnraum, beschränktes Wachstum, Alterswohnungen, Ökologie). Wir denken vieles davon ist Illusion!

 

NEIN zur Einzonung Bünn - Magden soll grün bleiben!